Kunden, die mit einem KI-Projekt zu uns kommen, sprechen oft gleich zu Beginn von einem großen Ziel: den gesamten Kundenservice auf KI umstellen oder alle Verträge von KI bearbeiten lassen. An dem Ziel selbst ist nichts falsch. Trotzdem raten wir meist dazu, den Umfang erst einmal einzugrenzen.
Zuerst einen Arbeitsschritt wählen
Ein guter Einstieg ist meist eine Aufgabe mit drei Eigenschaften: Sie fällt jeden Tag an, sie wird heute überwiegend von Hand erledigt, und man kann klar sagen, ob das Ergebnis gut ist. Das sind zum Beispiel die paar Dutzend Fragen, die der Kundenservice am häufigsten hört, eine bestimmte Art von Belegen mit festem Format oder die Notizen zum Nachfassen, die der Vertrieb jeden Tag schreibt.
Mit echten Beispielen testen
Bevor wir etwas bauen, stellen wir gemeinsam mit dem Kunden eine Reihe echter Beispiele aus dem Geschäftsalltag zusammen und halten fest, welches Ergebnis als richtig gilt. Danach testen wir jedes Mal mit diesen Beispielen neu, wenn wir einen Prompt ändern, ein Modell austauschen oder einen Schritt im Ablauf anpassen. Ob es besser oder schlechter geworden ist, zeigen die Ergebnisse. Auf ein Bauchgefühl müssen wir uns nicht verlassen.
Erst ausweiten, wenn es funktioniert
Ein fokussierter Prototyp ist meist in ein paar Wochen gebaut. Bewährt er sich im echten Einsatz, weiten wir ihn auf weitere Arbeitsschritte und Abteilungen aus. Sind die Ergebnisse nicht gut genug, kostet es an diesem Punkt wenig, aufzuhören.
Nach dem Start
Mit dem Start ist eine KI-Anwendung nicht fertig. Das Geschäft verändert sich, Modelle werden aktualisiert, und auch die Fragen der Nutzer ändern sich. Deshalb behalten wir die Ergebnisse nach dem Start im Blick, testen regelmäßig mit neuen Beispielen und justieren nach.
Wenn Sie über Ihr Projekt sprechen möchten, werfen Sie gern einen Blick auf unsere Leistungen, oder schreiben Sie uns einfach direkt.
